Die manuelle Lymphdrainage (MLD) bewirkt, dass Verklebungen im Gewebe gelöst werden und angestaute Lymphflüssigkeit besser abtransportiert werden kann.
Sie ist nicht mit einer normalen Massage zu vergleichen, bei der MLD handelt es sich eher um eine Lymphmassage, die in sanften kreisenden Bewegungen erfolgt. Manche nennen es "Streicheleinheiten", aber so sanft ist es dann wieder nicht.

Es gibt neben der MLD auch die AIK (= Apparative Intermittierende Kompression). Hier schlüpft man in eine Art Hose (manchmal ist es auch ein ganzer Anzug, wenn z.B. die Arme auch betroffen sind), die sich aufpumpt und damit Druck auf das Gewebe auslöst. Diese Möglichkeit ist gut Zuhause für zwischendurch nutzbar, sollte aber bitte nur ergänzend zur manuellen Lymphdrainage erfolgen, niemals ersetzend.

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